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Der Fall Hoeneß als Skandal in den Medien - Ans...
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Der Skandal ist ein stets wiederkehrendes Phänomen, das die Gesellschaft und die Forschung gleichermaßen bewegt und beschäftigt. Obgleich seine Existenz eine massenmediale Verbreitung vorausSetzt, wurde die Frage nach den Medienspezifika von Skandalberichterstattungen bislang fast vollständig übergangen. Die vorliegende Arbeit sucht diese Leerstelle zu füllen, indem sie die Aufbereitung von Skandalen in diversen Kanälen auf die jeweils wesensimmanenten Darstellungsstrategien untersucht und in einem zweiten Schritt die Bedeutung von Skandalen für das System der Massenmedien dargelegt. Als Hauptgegenstand der Analyse dient dabei die im April 2013 beginnende Causa Hoeneß. Ausgehend von Luhmanns systemtheoretischen Überlegungen zur Kommunikation der Massenmedien wird die entsprechende Berichterstattung in Spiegel Online sowie mehreren öffentlich-rechtlichen Polit-Talks analysiert. Dabei zeigt sich, dass die medienspezifischen Darstellungs- und Narrativierungsmodi - allen Differenzen zum Trotz - sich zu übergreifenden Skandalisierungslogiken verdichten lassen, die eine stete FortSetzung der Kommunikation ermöglichen. Der Skandal wird somit zum Systemstabilisator. Petja Posor studierte Theater- und Medienwissenschaft sowie English and American Studies an der Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2014 arbeitet er als Account Manager in einer Werbe- und Marketingagentur.

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 11.07.2017
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Prominenz in den Medien - Zur Genese und Verwer...
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Egal ob Print, Hörfunk oder TV, wir können der Permanenz von Prominenz kaum entkommen. In den vergangenen Jahren haben sich die Berichterstattung über Prominenz und die Nachfrage nach Prominenten stark ausgeweitet. Trotz der steigenden Relevanz in den Massenmedien hat sich die Forschung diesem Untersuchungsgegenstand in nur geringem Maß angenommen. Der vorliegende Band widmet sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Es wird ein genauerer Blick auf rechtliche, kulturelle, ökonomische wie publizistische Entwicklungen geworfen und das Phänomen der Prominenz aus verschiedenen Blickwinkeln eingeordnet. Neben überblicksartigen Beiträgen über Angebot und Rezeption von Medienprominenz werden auch erste Analysen in ausgewählten Teilbereichen (z.B. Sport, Musik) vorgestellt. Thomas Schierl, Jg. 1958, Univ. Prof. Dr. phil., ist seit 2004 Professor am Institut für Sportpublizistik an der Deutschen Sporthochschule Köln.

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Stand: 11.07.2017
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Medien und Gewalt - Überblick über den aktuelle...
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Dieses essential befasst sich mit dem aktuellen Stand der Forschung und der Theoriediskussion zu den Wirkungen von Mediengewalt. Der Autor diskutiert hierfür auch die Befunde zum Erfolgspotenzial unterschiedlicher medienpädagogischer Maßnahmen von Eltern und die Probleme schulischer Medienpädagogik. Michael Kunczik geht der Frage nach, welche Gruppen besonders gefährdet sind und dokumentiert, dass die Medien-und-Gewalt-Forschung eine lange Tradition besitzt. Das Resümee ist, dass trotz des Gefahrenpotenzials kein Anlass zum Kulturpessimismus besteht: Die Mehrheit der Rezipienten wird nicht negativ beeinflusst. Dr. Michael Kunczik ist Professor (em.) am Institut für Publizistik der Universität Mainz. Er befasst sich seit den 70er-Jahren auch mit der Medien-und-Gewalt-Forschung.

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Stand: 11.07.2017
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Das Bild der Niederlande in den deutschen Medie...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Massenmedien allgemein, Note: 1,7, Radboud Universiteit Nijmegen , Sprache: Deutsch, Abstract: In der Fachliteratur wird oft über Ressentiments geschrieben, die die Niederländer vermeintlich oder tatsächlich gegenüber den Deutschen haben. Weniger gut untersucht sind jedoch die Vorurteile der Deutschen gegenüber der Niederlande und den Niederländern. Doch auch sie bestehen - mehr oder weniger ausgeprägt - mindestens seit dem 18. Jahrhundert. Damals wie heute sind die Vorurteile natürlich nicht bei jeder Person gleichermaßen ausgeprägt. Jedoch kann man festhalten, dass die Stereotypen allgemein bekannt sind und zumindest unterbewusst einen gewissen Effekt erzeugen. Dies ist vor allem bei Deutschen zu beobachten, die keinen oder kaum Bezug zu den Niederlanden oder den Niederländern haben. Aus der deutschen Perspektive ist die Niederlande eines von vielen Nachbarländern, welches weder als bedrohlich, noch als besonders exotisch wahrgenommen wird. Die Deutschen kennen die Niederlande vom Urlaub an der Nordsee oder der Hauptstadt Amsterdam, welche oft mit dem weniger bekannten Rest des Landes gleichgesetzt wird und aus der Werbung der niederländischen Milchwirtschaft, die den holländischen Käse mit Frau Antje nach Deutschland bringt. Weiter schätzen die Deutschen die talentierten niederländischen Fußballer und die traditionsreichen Duelle der beiden Nationalmannschaften. Lange galten die Niederlande in Deutschland gesellschaftlich und politisch als tolerant und links. Diese Wahrnehmung ist vor allem durch die Drogen-, Abtreibungs- und Sterbehilfepolitik zu erklären und wird je nach dem persönlichen politischen Standpunkt als positiv oder negativ erachtet. Dieses liberale Bild von der Niederlande verändert sich aktuell allerdings, da Berichte über die Rechtspopulisten Pim Fortuyn und Geert Wilders sowie die Ermordung des Regisseurs Theo van Gogh durch einen Islamisten für Irritationen über die vermeintlich multikulturelle Niederlande sorgen.

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Stand: 11.07.2017
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Die Kommunikation der Medien
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This collection assembles articles pursuing a programmatic combination of approaches from media studies and cultural studies. A critical discussion of rival approaches based on a purely technological perspective is used to fathom the potential available for a cultural slant on media analysis. This discussion involves the development of (a) concepts of cultural concretion (ethnology), (b) ideas on a fundamental theory of transcriptiveness avoiding the pitfalls of mentalism (brain, language), (c) models for analyzing intermediality, (d) scenarios of media-technological superiority, (e) a rhetoric of novelty in the history of the media, and (f) ideas on the significance of media discourse in the self-description of modern societies.

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Stand: 11.07.2017
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Medien und Öffentlichkeit - Zwischen Symbiose u...
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Einerseits ist politisches Handeln ohne Medien nicht möglich, andererseits versorgen Medien ihre Nutzer mit verlässlichen, wichtigen und exklusiven Informationen aus dem Politbetrieb. Medien sichern darüber hinaus Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt. Ohne freie Meinungsbildung und ohne Plattformen für die kritische Öffentlichkeit kann sich eine Gemeinschaft weder zurechtfinden noch entwickeln. Dieses Zusammenspiel von Medien und Politik ruft der Verband Schweizer Medien in Erinnerung und beschreibt in einem Weissbuch die Rolle der Medien in der Demokratie aus verschiedenen Blickwinkeln. Dabei kommen Medienwissenschaftler, Politiker, Verbandsvertreter und Chefredaktoren aus Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen zu Wort. Sie stellen die Qualität ihres Mediums dar, zeigen auf, welche gesellschaftliche Leistung es erbringt und wie weit Presseförderung für gute Rahmenbedingungen unerlässlich ist. Fazit: Medien sind systemrelevant. Mit Beiträgen von: Susan Boos, Dominique von Burg, Josias Clavadetscher, Ueli Custer, Daniel Dunkel, Walter Herzog, Roger Köppel, Philipp Landmark, Hanspeter Lebrument, Miriam Meckel, Urs F. Meyer, Patrik Müller, Norbert Neininger, Christoph Nussbaumer, Gerhard Pfister, Heribert Prantl, Bernhard Rentsch, Urs Saxer, David Sieber, Markus Somm, Markus Spillmann, Res Strehle.

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Stand: 11.07.2017
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Soziale Medien in Protestbewegungen - Neue Wege...
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Welche Rolle spielten die sozialen Medien - insbesondere Facebook und Twitter - bei der transnationalen Empörung nach der Finanzkrise? Das Buch analysiert diese Frage anhand der Proteste in Portugal, Spanien, USA, Großbritannien und Deutschland. Die Ergebnisse bringen Aufschluss, wie transnational die Kommunikation der Protestbewegungen in den Jahren 2011 und 2012 ausgerichtet war. Zudem wird deutlich, wozu die Aktivisten das Netz nutzten: zum inhaltlichen Diskurs, zur Organisation des Protests oder zur Verbreitung von Emotionen. Mit einem Vorwort von Bodo Hombach Marianne Kneuer ist Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Hildesheim. Saskia Richter, Dr. disc. pol., war dort wissenschaftliche Mitarbeiterin.

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Stand: 11.07.2017
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Wer beherrscht die Medien? - Die 50 größten Med...
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Die Landschaft der internationalen Medienkonzerne hat sich im letzten Jahrzehnt drastisch verändert. Neue Wissens- und Datenkonzerne wie Google, Apple und Facebook greifen tief in das Geschäft traditioneller Branchenriesen wie Disney oder Bertelsmann ein. Dabei hat sich der Umsatz der 50 größten Medienkonzerne der Welt in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Ihre Macht ist so groß wie nie zuvor: Medien- und Datenunternehmen beeinflussen politische Berichterstattung und produzieren eine nie dagewesene Fülle von Unterhaltungsformaten; sie bestimmen, was im Radio gespielt wird, und entscheiden über die Platzierung von Suchergebnissen, sie sammeln persönliche Daten und vermarkten Benutzerprofile; und sie kontrollieren Lehrpläne und akademische Fachzeitschriften. Ihre Lenker und Manager zählen zu den bestverdienenden Angestellten?-?Milliardäre und Millionäre mit exzellenten Kontakten zum politischen Estab­lishment. Lutz Hachmeister und Till Wäscher porträtieren die 50 größten Medien- und Wissenskonzerne der Welt und beschreiben dabei Konzernlenker, Geschäftsstrategien und historische Grundlagen. Lutz Hachmeister, Dr. habil., geb. 1959 in Minden/Westfalen, ist Gründungsdirektor des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik (Berlin/Köln). Promotion 1986 an der Universität Münster mit einer Arbeit zur Geschichte der Kommunikationswissenschaft in Deutschland, Habilitation 1999 an der Universität Dortmund mit einer Studie zur ?Gegnerforschung? der SS. Er war unter anderem Medienredakteur des Tagesspiegel in Berlin, Direktor des Grimme-Instituts (Marl) und Leiter des Fernseh- und Filmfests Köln (Cologne Conference). Zahlreiche Dokumentarfilme und Publikationen zur Zeit- und Mediengeschichte, u.a. Schleyer (2004), Das Goebbels-Experiment (2005) und Nervöse Zone. Politik und Journalismus in der Berliner Republik (2007). Deutscher Fernsehpreis 2009 für den Dokumentarfilm Freundschaft! Die Freie Deutsche Jugend. Till Wäscher, geb. 1983, ist seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) in Köln und promoviert derzeit an der School of International and Intercultural Communication (SIIC) der TU Dortmund. 2016 Gastwissenschaftler an der Annenberg School for Communication, University of Pennsylvania. Studium der Politikwissenschaft (Diplom, Universität Potsdam) und North American Studies (MA, Freie Universität Berlin).

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Stand: 11.07.2017
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Inszeniertes Charisma - Medien und Persönlichkeit
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In the general acceptance of the term, charisma is used to refer to people with unusual abilities and a high degree of personal magnetism. Many of them are however only perceived as such via the media. The question of how the media create cult figures is thus of immediate and obvious relevance. In this volume the issue is addressed by representatives of media studies, psychology/sports science, theology, empirical cultural studies, rhetoric, literary studies and historical studies. With reference to many examples they define the conditions for the construction of charismatic figures and the techniques used in doing so.

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Stand: 11.07.2017
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SocialMania - Medien, Politik und die Privatisi...
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Kaum ein Medienthema polarisierte den gesellschaftlichen Diskurs der letzten Jahre so nachhaltig wie die sozialen Medien. Der Begriff SocialMania beschreibt das Phänomen eines hochfrequenten sozialen Kommunikationsverhaltens im digitalen Lebensraum. Die positive Seite könnte man darin sehen, dass den Menschen durch das Social Web die Möglichkeit gegeben wird, Inhalte selbst mitzugestalten und am politischen Geschehen mitzuwirken. Auf der anderen Seite scheinen zunehmend private und individuelle Präferenzen gegenüber gesamtgesellschaftlichen favorisiert zu werden. So liegt die Frage nahe, ob Medien ihrer Funktion, in einer komplexen Gesellschaft ein öffentliches Bewusstsein herzustellen, noch nachkommen können. Oder werden demokratische Prozesse zukünftig zunehmend von unten angetrieben? Und wird nicht gerade durch die neue Rolle jedes einzelnen als Autor und Kritiker ein Bewusstsein geschaffen, das Demokratie fördert und stärkt? Die Beiträge dieses Bandes gehen auf Aspekte dieser Diskussion aus pädagogischer, soziologischer, netzpolitischer und medienwissenschaftlicher Sicht ein.

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Stand: 11.07.2017
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Occupy Culture! - Das Potenzial digitaler Medie...
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Wie kann man Medien nutzen, um Kunst und Kultur an Jugendliche zu vermitteln? Womöglich sogar an Jugendliche aus benachteiligten Milieus? Erste These: Weil Medien Lern- und Kommunikationsmuster von Jugendlichen verändern und ihre kulturelle und ästhetische Orientierung beeinflussen. Darum müssen Jugend- und Kultureinrichtungen verstärkt mediale Vermittlungswege nutzen, wenn sie ihr junges Publikum gewinnen und halten wollen. Die zweite These: Medien helfen auch, um Jugendlichen aus benachteiligten Milieus Zugänge zu Kunst und Kultur zu öffnen. Deutlich wurde: Medien bieten viele Kommunikationsformen und Tools vor allem für die aktive Beteiligung von jungen Leuten. Aber: sie sind kein Allheilmittel: Die Überwindung von Barrieren zur Kultur, Ausgrenzungsprozesse und unterschiedliche kulturelle Orientierungen lassen sich nicht allein durch den Einsatz digitaler Tools wegzaubern. Die Autoren*innen der Publikation geben einen Überblick über kultur- und jugendsoziologische Voraussetzungen, um mit dieser Herausforderung umzugehen. Sie stellen aktuelle Methoden und Techniken der mediengestützten Kulturvermittlung vor und berichten über die Nutzung digitaler Medien in den Künsten. Sie stellen dar, wie Kultur- und Jugendeinrichtungen die Partizipation von Jugendlichen an Kultur mit Medien unterstützen können. Gute Beispiele und methodische Anregungen machen Lust auf mehr Kulturvermittlung mit Medien. Das Buch ist das Ergebnis des dreijährigen Modellprojektes Occupy Culture! des jfc Medienzentrums. Es wurde mit der Unterstützung vieler Partner aus Kultur- und Jugendarbeit durchgeführt. Interdisziplinär und gemeinsam mit Jugendlichen wurden im Think Tank, Culture Lab, in App-Workshops mögliche Zugangswege zur Kultur zusammengetragen und diskutiert. In Praxisprojekten mit Kultureinrichtungen wurden die Interessen von Jugendlichen und die Schätze öffentlich geförderter Kunst und Kultur real und medial zusammengebracht. Kulturpädagog*innen, Kunstvermittler*innen, Medienpädagog*innen und Fachkräfte der Jugendarbeit finden hier Anregungen und Hintergrundinformationen für ihre Praxis.

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Stand: 11.07.2017
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Taktische Medien versus Strategische Medien: Ge...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Massenmedien allgemein, Note: 1,7, Universität der Künste Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 21. März 2009 wurden Passanten in ganz Deutschland mit einer kostenlosen Sonderausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT überrascht. Das überraschende daran: die Ausgabe trug nicht das aktuelle Datum, sondern war auf den 1. Mai 2010 datiert. Die falsche ZEIT berichtete aus der Zukunft. Darunter Artikel über Sanktionsmaßnahmen gegen Klimasünder und Finanzhaie, Berichte über den erfolgreichen Kampf gegen Hunger und Bildungsarmut. Nachrichten aus einer besseren Welt. Verantwortlich für dieses Plagiat war die Aktivistengruppe Attac, die, so möchte man meinen, eine vollkommen neuartige Form des Aufbegehrens geschaffen haben. Jedoch ist diese Art der Intervention kein Einzelfall. Immer wieder wird von solchen maulwurfsartigen Angriffen auf Medien berichtet. Als Begriff für dieses Konzept wurde in den 1990er Jahren in Anlehnung an Michel de Certeau, der Begriff der »Taktischen Medien« geprägt. Taktische Medien werden von Aktionisten verschiedenster Disziplinen genutzt, um sich kurzzeitig deren Pendent, Strategische Medien wie DIE ZEIT, anzueignen, sie zu unterwandern und mit alternativen Botschaften zu füllen. Taktische Medien sind Oppositionskanäle, die ihren Weg finden, aus dem subkulturellen Ghetto auszubrechen. [...] Typische Helden sind der nomadische Medienkrieger, der Prankster, Hacker, Rapper, Jammer und der Camcorder-Kamikaze. Sie sind die fröhlichen Negativen, immer auf der Suche nach Möglichkeiten den Feind zu behindern. Vor diesem Hintergrund liefert die vorliegende Bachelorarbeit Antworten auf folgende Fragen: Was sind Taktisch Medien bzw. Strategische Medien genau? Welche Unterschiede gibt es? Welche Gemeinsamkeiten? Welche Arten von Aneignung der Medien gibt es? Was versteht sich unter dem Begriff Identity Correction? Das Phänomen der Taktischen Medien wird dabei speziell mit Blick auf die Aktionen von den allgemein als Netzaktivsten bezeichneten Bewegungen (z.b. Attac, The Yes Men oder dem Critical Art Ensemble) untersucht. Um die genannten Fragen zu klären, wird das dem Phänomen zu Grunde liegende Taktik- bzw. Strategieverständnis beleuchtet. Taktische und Strategische Medien werden getrennt voneinander untersucht und auf Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede hin analysiert. Ziel ist es, inhaltliche Abweichungen, die möglicherweise seit der begrifflichen Schöpfung entstanden sind, herauszuarbeiten und zu überprüfen ob die begriffliche Umschreibung überhaupt noch auf die aktuellen Ausformungen Taktischer und Strategischer Medien zutrifft.

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 11.07.2017
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